HMF verbessert den Oberflächenschutz seiner Krane

1. Februar 2021

Die HMF Group A/S hat 2,7 Mio. € in die Erweiterung und Optimierung der bestehenden
EQC-Pulverbeschichtungsanlage investiert. Die Anlage geht ab Januar 2021 in Betrieb. Das neue Beschichtungskonzept verbessert den Korrosionsschutz auch in aggressiver Umwelt-bedingungen, wie in Küsten- und Industrieumgebungen maßgeblich.

Die Weiterentwicklung der bestehenden HMF-Pulverlackieranlage in unserem Hauptwerk in Höjberg ist ein wesentlicher Teil der strategischen Initiative zur kontinuierlichen Steigerung der Produktqualität von HMF.

"Diese Investition unterstreicht unsere Marktposition als Hersteller von Qualitätskranen", sagt Produktingenieur Morten Nérregaard Baun von HMF. "Wir haben natürlich auch entlang der Lieferkette gemeinsam mit unseren Lieferanten die erhöhten Qualitätsstandards festgelegt, auditiert und umgesetzt. "

HMF hat 2,7 Mio. € in investiert. Das optimierte Verfahren umfasst eine Doppelschichtlösung mit einer neuen Pulvergrundierung und einer weiteren Deckschicht im Gegensatz zur bisherigen einlagigen Deckschicht. Die in der Norm ISO 12944-2 definierten Korrosionsschutzklasse erhöht sich deutlich.

Flexible Reaktion auf Marktanforderungen

Die Primer-Anlageninitiative übertrifft, die vom Markt gewünschte Oberflächenqualität. Das neue Verfahren erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Risse und die Beständigkeit an Kanten und Ecken.

Mikkel Winther Andersen, neuer Chief Operating Officer bei HMF, ist mit den Verbesserungen sehr zufrieden. Er sieht die zügige Umsetzung der Marktanforderungen als Beweis für die Agilität der HMF-Organisation.

"Bei HMF haben wir die Flexibilität, schnell auf Marktanforderungen zu reagieren. Wenn wir Verbesserungsmöglichkeiten erkennen, können wir diese mit einer ganz anderen Geschwindigkeit umsetzen als alle anderen Firmen bei denen ich bisher gearbeitet habe."

Mikkel Winther Andersen hat vorher bei Grundfos als Produktionsleiter gearbeitet; einem Branchenführer in Digitalisierung und Produktionstechnologie. Jetzt freut er sich darauf, seine Erfahrungen bei HMF einzusetzen.

"In der Produktion passen wir uns den Marktbedingungen kontinuierlich an. Dies erfordert natürlich, dass wir permanent in neue Technologien investieren und unsere Prozesse automatisieren und optimieren", sagt Mikkel Winther Andersen.

Höchste Oberflächenqualität und ein kontrollierter Produktionsanlauf

Laut seinem Kollegen Morten Baun wird die Flexibilität und Prozessstabilität auch beim Einlaufen der neuen Beschichtungsanlage umgesetzt. Anfang Januar begann HMF mit den ersten Beschichtungen im Kleinkransegment. Danach wird sich das Unternehmen an der Produktpalette entlang auf den größten Kran, den 95-m-Kran, zubewegen.

"Wir nehmen uns einen Kran nach dem anderen vor. So können wir potenzielle Probleme erkennen und Lösungen finden, bevor wir in das nächste Segment einsteigen", erklärt Morten Baun. "So kann wird jeder  Kran, der das Werk verlässt, die bestmögliche Oberflächenqualität haben."